Archiv für Kategorie Musik
Mal wieder HIFI – Myryad MT-100
Ich habe viele Jahre darauf gewartet, nun ist er endlich mein: Ich habe einen gebrauchten Myryad MT 100 erworben. Nun fragt sich vielleicht der ein oder andere, was man heutzutage um Himmels Willen mit einem Radio anfängt?

Ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass es in den öffentlich-rechtlichen Radiosendern vor allem abends ganz tolle Sendungen gibt. Natürlich könnte ich die alle über Streaming aus dem Internet hören, aber schon ein Hörvergleich mit meinem alten Pioneer Tuner offenbarte dort doch erhebliche Mängel in der Tonqualität. So kam es deswegen immer wieder vor, dass ich abends den Tuner angeworfen habe, um in Ruhe Musik zu hören.
Zufällig habe ich beim Durchwühlen des Audio-Marktes dann den Myryad-Tuner gefunden (ich suche seit bestimmt 8 Jahren nach diesem Gerät). Mit dem Verkäufer wurde ich schnell einig und so erfreut mich das Gerät seit gestern Abend mit wunderschönem Klang. Im Vergleich zum Pioneer spielt der MT-100 natürlich in einer ganz anderen Liga, was man auch sofort hört.
So bleibt mir nur ein
Jippieee, ich bin komplett…
Unglaublich: iFourmance
Verfasst von Thomas unter Apple, Daily madness, Musik am 05.07.2010
Die iPhone-Band. Sehr nett!
20. Rödelheimer Parkfest
Am Samstag ist es wieder so weit: Das 20. Rödelheimer Parkfest steigt ab 14 Uhr in unserem schönen Radilopark. Es kommen wieder viele Bands, für Getränke und Essen ist natürlich auch gesorgt. Der Eintritt ist wie immer frei, Kinderprogramm gibt es auch. Schlimm ist nur, dass ab 16 Uhr ja das Spiel Deutschland gegen Argentinien stattfindet. Aber auch hier gibt es Abhilfe: Einfach vom Park mal rübermachen in Marcos WM-Garten (alle Spiele, alle Tore) und das Spiel genießen. Danach kann man im Park wieder wunderbar chillen.
Es ist Sommer in Rödelheim, man spürt das an jeder Ecke! Und wir alle freuen uns darauf!
Das Upgrade: Sehring 700SE zu 703SE
Es ist ja eigentlich schon eine ganze Weile her: ich habe mir zu Weihnachten 2009 ein Upgrade von der 700SE auf die 703SE gegönnt. Wobei: Upgrade ist in diesem Fall nicht ganz richtig, es war ein Komplett-Tausch alt gegen neu. Ich bin der Empfehlung von Bernd Müller gefolgt und habe das u.a. auch aus ästhetischen Gesichtspunkten (Lack wurde geändert) so gemacht. Bernd war so nett, dann auch bei mir vorbeizuschauen und die Boxen zu installieren.

Meine kleinen 700er hat er dann leider eingepackt und mitgenommen. ;-) Der Umbau gestaltete sich recht einfach und ging zügig vonstatten. Auf dem Bild hier sieht man Bernd mit dem ersten Bassmodul und meine 700er links davon (schon zur Seite geräumt). Auf dem nächsten Bild sieht man die erste fertige 703er. Sie ist schon recht mächtig im Vergleich zu den 700ern, dennoch erscheint die Front aufgrund der schmalen Abmessung immer noch filigran, die Höhe ist halt eine andere (etwa 20cm höher).

Eine “kleinere” Neuerung gibt es bei Sehring seit Anfang des Jahres: Der Tieftöner ist aus komplett neuem Material gefertigt . Ich war laut Bernd wohl der erste, der in den Genuss des neuen Tieftöners gekommen ist. Nun kann ich das Hörerlebnis nicht mit der alten 703er vergleichen, das müsste dann jemand mal checken, der die 703 noch mit altem Tieftöner hat.
Nach etwa 2 Stunden war dann alles fertig und wir konnten die Kabelage anbringen. Ich habe im Schweiße meines Angesichts Kabel “geflochten”, um die 703 im Bi-Amping Modus mit dem MI120 und der MA240 zu befeuern – etwas, das ich schon immer machen wollte. Das Ergebnis ist sehr gelungen, wie ich finde.

Nun, wie klingt die ganze Chose? Es gibt im Deutschen irgendwie kein Wort dafür, aber “göttlich” dürfte wohl nahe dran kommen. ;-) Es war und ist einfach faszinierend, was man bei Beachtung physikalischer Vorgänge aus totem Material herausholen kann! Nicht nur, dass die Sehrings optisch eine sehr gute Figur machen, nein, sie geben auch Musik in einer Qualität wieder, die ihresgleichen sucht und häufig nur für erheblich mehr Geld zu bekommen ist. Natürlich, Sehring ist nicht “billig”, aber aus meiner Sicht für das Gebotene relativ “günstig”. Musikhören macht seitdem noch mehr Spaß (ich konnte kaum glauben, dass der Spaß mit den 703ern nochmal um einen erheblichen Faktor gesteigert werden würde!). Alles geht natürlich sehr viel tiefer im Frequenzgang, aber auch die Bühne hat sich noch weiter geöffnet. Die Amps spielen sehr entspannt mit der 703er zusammen, was sicherlich auch auf das Bi-Amping zurückzuführen ist. Es ist einfach nur toll – und ich kaufe plötzlich wieder noch mehr Vinyl als vorher – komisch. Es fällt mir immer schwer, solche Dinge richtig zu beschreiben, deswegen würde ich hier gerne das Wort an Fairaudio übergeben, die die 703er (allerdings mit altem Tieftöner) vor einiger Zeit getestet haben. Bleibt mir nur zu sagen, dass Bernd wieder alles gegeben hat und mit Rat und Tat zur Seite stand – danke dafür! Das Modulkonzept von Sehring geht übrigens voll auf: Man bezahlt immer nur die Differenz zum nächst größeren Lautsprecher der Wahl. Der gezahlte Preis für das kleinere Modell wird dabei angerechnet. So kann man entspannt mit der “kleinen” anfangen und nach einigen Jahren – oder wenn das Gesparte dann reicht – auf die großen Modelle upgraden.
The truth about “backward evolution” and boredom in music!
Verfasst von Thomas unter Daily madness, Musik am 14.07.2009
Ein glatter Operator, der richtig funktioniert.
Verfasst von Thomas unter Daily madness, Musik am 24.04.2009
Oh Mann, √úbersetzungs-Software ist sowas von schlimm!
Von Rage Against The Machine gibt es zum Song “Microphone Fiend” diese wunderbare schlimme automatisierte deutsche √úbersetzung. So wird aus Hip-Hop auch mal ganz schnell der Hüftehopfen.
Oben genanntes Fundstück spuckte eine Google-Suche aus, die von SPON inspiriert wurde. Den Original-Text gibt es hier.
Sons of Noel and Adrian
Letzten Freitag waren wir mal wieder bei Hazelwood im Studio zur Yellow Stage. Die Jungs von Hazelwood sind ja immer für eine Überraschung gut, so gab es diesmal ein Gastspiel von “Sons of Noel and Adrian“.

Das neunköpfige Kollektiv begeisterte mit sehr schrägem Folk und ausgesprochen düsterem Klang. Diese Band hat was! Der Stil entzieht sich meiner Meinung nach jeder Kategorie – irgendwo zwischen 1970er Konzeptalbum, Schönberg und wüstem Pub-Folk-Gesang. Total verrücktes Zeug. Der Sänger wimmert förmlich vor sich hin. Normalerweise mag ich sowas nicht, aber hier passt es wie die Faust aufs Auge.
Wer mag, kann auf iTunes mal reinhören, allerdings glaube ich nicht, dass die 30-Sekünder einem bei der Beurteilung helfen werden. Bei last.fm sind sie auch vertreten.
