Es geht doch weiter!

Adobe hat heute (gestern?) ein umfangreiches FAQ zu (Macromedia) Director online gestellt. Auch wenn es sich kaum von dem Macromedias unterscheidet, kann man doch davon ausgehen, dass das Produkt weiter gepflegt wird. Nett, nett…

Adobe FAQ

Und wieder einmal ist das Ende von Director gekommen

Adobe hat einige Details zu seinem sog. Apollo-Projekt bekanntgegeben. Mit Apollo sollen mit Flash erstellte Anwendungen nun in eine Art Container gepackt werden können, der in einem Clientprogramm ablaufen kann. Das Ziel des Projektes sei damit, multimediale Anwendungen zu erstellen, die die Möglichkeiten von Flash ausnutzten und in einem Client wie dem Adobe Reader ablaufen können.

Welch ein Anachronismus: Wurde die ganze Zeit das Web als die Plattform für die sog. user experiences angepriesen, so will man diesmal (man beachte die englische Wortwahl – welch ein Witz) das gaaanz anders machen: „The idea … is to enable applications currently made from Flash and PDF to move beyond the browser.“

„beyond the browser“ heißt doch nichts anderes als: Wir gehen zur guten alten .exe zurück – also offline. Und das wird uns jetzt als prima neue Idee verkauft.

Ob Adobe weiß, dass sie schon so eine Software haben?

Apple, Intel und Adobe

Im Allgemeinen freue ich mich wirklich über das, was Apple so treibt. Aus unternehmerischer Sicht sind aber in letzter Zeit so einige Dinge passiert, die mir nicht gefallen können. So haben wir für einen großen Kunden von uns eine hybride Anwendung entwickelt, die auf Windows PCs und Macs läuft. Die Basis dieser Anwendung ist Macromedia Director bzw. Adobe Director (nach der √úbernahme von Macromedia durch Adobe). Nun hat Apple ja angekündigt, die komplette Rechnerplattform bis Ende des Jahres auf Intel Prozessoren umzustellen. Für Apple ist das sicherlich der richtige Schritt gewesen. Dumm ist nur, dass die Programme, die für die IBM Prozessoren entwickelt wurden, über eine Emulation, die in Mac OS X im Hintergrund läuft, auf Intel „uminterpretiert“ werden (der sog. „Rosetta-Mode“).
Der schwarze Peter liegt somit bei den Software-Herstellern, die Ihre Anwendungen auf sog. Universal Binaries umstellen müssen, damit sie nativ auf dem Intel Prozessor laufen können. Als Nutzer einer Software, mit deren Hilfe ich Anwendungen für Kunden erstellen kann, bin ich sehr darauf angewiesen, dieses Entwicklungswerkzeug vom Hersteller (in diesem Fall Adobe) als universelle Anwendung in die Hand zu bekommen. Und genau hier liegt der Hund begraben: Adobe schweigt sich zur Zeit aus was diese Umstellung betrifft.

Als wir die Entwicklung begannen, waren diese Umstellungen von seitens Apple noch nicht abzusehen. Deswegen konnte ich guten Gewissens Director empfehlen (auch noch aus anderen Gründen heraus, die hier aber keine Rolle spielen). Jetzt kristallisiert sich jedoch so langsam heraus, dass es diverse Probleme mit dem Emulationsmodus gibt, die wir nicht wirklich lösen können. So kann man Anwendungen auf Intel Macs so umschalten, dass sie von Rosetta interpretiert werden. Per Default werden aber wohl Anwendungen auf DVD-ROM als Intel-nativ interpetiert. Deren Start geht dann gründlich in die Hose. Umschalten kann man diese Anwendungen aber scheinbar auch nicht, da sie sich auf einem schreibgeschütztem Volume befinden (das alles muss ich noch verifizieren). Das wiederum hatte zur Folge, dass wir die komplette Player-Applikation per Download zur Verfügung stellen und sie entsprechend modifizieren mussten. In Zeiten knapper Budgets keine wirklich tolle Idee…

Deswegen: Passt auf, was Ihr zur Zeit auf dem Mac macht – es könnte Probleme geben!

Ich weiß nicht, wie es mit den anderen ehemaligen Anwendungen von Macromedia aussieht (z.B. Flash), aber es scheint noch lange zu dauern, bis diese als Universal Binaries zur Verfügung stehen. Leider eine Situation, die für cross-platform Entwickler unhaltbar ist. Ich würde mir wünschen, dass die Softwarefirmen eine offenere Politik gegenüber ihren Kunden pflegen würden. Vorher scheint aber erst einmal die Hölle einzufrieren.

List of Mac OS X Volumes within Director

Sometimes you’ll need to find out the connected Volumes on OS X within your Director Application (e.g. to check if a specific CD is inserted). The BuddyAPI Xtra is not much of a help (but it will find all Volumes on a PC). So: How to do it?

Valentin Schmidt created the wonderful shellXtra, which connects your Application with an OS X Shell. If you are familiar with Shell programming, it will allow you things to do you never imagined! It’s for free and very easy to operate.

The following routine will browse through your Volumes and check for a specific file. It uses a combination of ShellXtra and BuddyAPI:

—-
— shell_cmd_list(„ls /Volumes/“)
— returns a list of all Volumes mounted!
—-
theVols = shell_cmd_list(„ls /Volumes/“)
noVol = 1
repeat with x = 1 to theVols.count
if baFileExists(theVols[x] & „:yourFile“) then
noVol = 0
exit repeat
end if
end repeat
if noVol = 1 then
— no Volume found
else
— Volume found
end if