Das iPad, der echte Computer „for the rest of us“

Konrad Lischka bringt es bei Spiegel Online auf den Punkt. Sein exzellenter Artikel „Warum ich Oma ein iPad kaufe (und mir keins)“ trifft aus meiner Sicht den Nagel auf den Kopf. Wenn ich mich in meiner Verwandtschaft so umschaue, ist die Oma (und teilweise auch die Eltern) die ideale Zielgruppe für das iPad. Oma und Konsorten brauchen keine Maus (mit der sie eh nicht zurechtkommen) und auch keine komplizierten Einstellungsorgien wie Systemvoreinstellungen oder dgl. Was sie brauchen, ist ein einfach zu bedienender Computer, der sie in die Lage versetzt, Mails zu schreiben (Kontakt zum Enkel), Bilder zu betrachten und im Web zu surfen. Dabei ist es aus meiner Sicht geradezu essentiell, dass immer nur ein Programm offen ist! WIe oft habe ich bemerkt, dass Onkel oder Oma oder überhaupt computerferne Wesen mit mehreren geöffneten Programmen immense Probleme haben. Sobald mehrere Fenster auf dem Monitor erschienen, die auch noch hintereinander gestapelt waren, war es mit der Orientierung vorbei.

Wenn Apple das schafft, das iPad in dieser Gruppe von Nutzern zu etablieren, wären sie aus meiner Sicht wiederum einen riesigen Schritt nach vorne gekommen, den „Computer for the rest of us“ nun wirklich unters Volk zu bringen.

Ich persönlich werde nichts vom iPad haben, da es eben nicht die Lücke zwischen iPhone und Laptop schließt, weil diese aus meiner Sicht gar nicht vorhanden ist! Aber all die anderen, die noch nie mit einem Computer wirklich in Berührung gekommen sind, werden es aus meiner Sicht lieben.

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