1. Mai: Tag der Arbeit

Ja, ich muss leider arbeiten, nix mit Feiertag oder dgl. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es Tausenden anderen genauso geht wie mir. Das ist wohl der Preis, den wir in einer Dienstleistungsgesellschaft zahlen müssen. Ich habe Joghurt, Kaffee und Schokokekse im Büro, es könnte also schlimmer sein.

Apple, Intel und Adobe

Im Allgemeinen freue ich mich wirklich über das, was Apple so treibt. Aus unternehmerischer Sicht sind aber in letzter Zeit so einige Dinge passiert, die mir nicht gefallen können. So haben wir für einen großen Kunden von uns eine hybride Anwendung entwickelt, die auf Windows PCs und Macs läuft. Die Basis dieser Anwendung ist Macromedia Director bzw. Adobe Director (nach der √úbernahme von Macromedia durch Adobe). Nun hat Apple ja angekündigt, die komplette Rechnerplattform bis Ende des Jahres auf Intel Prozessoren umzustellen. Für Apple ist das sicherlich der richtige Schritt gewesen. Dumm ist nur, dass die Programme, die für die IBM Prozessoren entwickelt wurden, über eine Emulation, die in Mac OS X im Hintergrund läuft, auf Intel „uminterpretiert“ werden (der sog. „Rosetta-Mode“).
Der schwarze Peter liegt somit bei den Software-Herstellern, die Ihre Anwendungen auf sog. Universal Binaries umstellen müssen, damit sie nativ auf dem Intel Prozessor laufen können. Als Nutzer einer Software, mit deren Hilfe ich Anwendungen für Kunden erstellen kann, bin ich sehr darauf angewiesen, dieses Entwicklungswerkzeug vom Hersteller (in diesem Fall Adobe) als universelle Anwendung in die Hand zu bekommen. Und genau hier liegt der Hund begraben: Adobe schweigt sich zur Zeit aus was diese Umstellung betrifft.

Als wir die Entwicklung begannen, waren diese Umstellungen von seitens Apple noch nicht abzusehen. Deswegen konnte ich guten Gewissens Director empfehlen (auch noch aus anderen Gründen heraus, die hier aber keine Rolle spielen). Jetzt kristallisiert sich jedoch so langsam heraus, dass es diverse Probleme mit dem Emulationsmodus gibt, die wir nicht wirklich lösen können. So kann man Anwendungen auf Intel Macs so umschalten, dass sie von Rosetta interpretiert werden. Per Default werden aber wohl Anwendungen auf DVD-ROM als Intel-nativ interpetiert. Deren Start geht dann gründlich in die Hose. Umschalten kann man diese Anwendungen aber scheinbar auch nicht, da sie sich auf einem schreibgeschütztem Volume befinden (das alles muss ich noch verifizieren). Das wiederum hatte zur Folge, dass wir die komplette Player-Applikation per Download zur Verfügung stellen und sie entsprechend modifizieren mussten. In Zeiten knapper Budgets keine wirklich tolle Idee…

Deswegen: Passt auf, was Ihr zur Zeit auf dem Mac macht – es könnte Probleme geben!

Ich weiß nicht, wie es mit den anderen ehemaligen Anwendungen von Macromedia aussieht (z.B. Flash), aber es scheint noch lange zu dauern, bis diese als Universal Binaries zur Verfügung stehen. Leider eine Situation, die für cross-platform Entwickler unhaltbar ist. Ich würde mir wünschen, dass die Softwarefirmen eine offenere Politik gegenüber ihren Kunden pflegen würden. Vorher scheint aber erst einmal die Hölle einzufrieren.

List of Mac OS X Volumes within Director

Sometimes you’ll need to find out the connected Volumes on OS X within your Director Application (e.g. to check if a specific CD is inserted). The BuddyAPI Xtra is not much of a help (but it will find all Volumes on a PC). So: How to do it?

Valentin Schmidt created the wonderful shellXtra, which connects your Application with an OS X Shell. If you are familiar with Shell programming, it will allow you things to do you never imagined! It’s for free and very easy to operate.

The following routine will browse through your Volumes and check for a specific file. It uses a combination of ShellXtra and BuddyAPI:

—-
— shell_cmd_list(„ls /Volumes/“)
— returns a list of all Volumes mounted!
—-
theVols = shell_cmd_list(„ls /Volumes/“)
noVol = 1
repeat with x = 1 to theVols.count
if baFileExists(theVols[x] & „:yourFile“) then
noVol = 0
exit repeat
end if
end repeat
if noVol = 1 then
— no Volume found
else
— Volume found
end if

Phosphor Beta 1

For those of you working with Director: If you haven’t noticed already, there is a Beta of Phosphor available. Phosphor is a first person shooter created by Nick Kang.

Phosphor Screenshot

It’s very amazing to see what is possible with Director and Shockwave 3D. Grafics are rendered in a quality seen on PS1 or in computer games three years ago – with one big difference: This one is running in your browser, has a filesize of 4MB(!) and is capable of serving multiuser games right out of the box. If you are running it just for yourself, up to 8 Bots are trying to make your life harder as it was a few minutes ago.
Check it out!