SMS über Adressbuch mit Siemens S65/SP65 unter OS X 10.3.x

SMS versenden via S65 und Adressbuch

Bei Macuser.de gab es einen Thread der sich damit auseinandergesetzt hat. Da der ein wenig unübersichtlich ist, habe ich mir die Freiheit genommen, die „Quintessenz“ dessen hier zu veröffentlichen.

Wer ein S65 oder SP65 von Siemens sein eigen nennt, wird festgestellt haben, dass er über Bluetooth und das Adressbuch keine SMS verschicken oder empfangen kann. Dies ist jedoch leicht zu ändern:

1) Adressbuch -> CTRL+Mausklick -> Paketinhalt zeigen.

Adressbuch Paketinhalt zeigen

2) Dann in Content -> Resources navigieren und sich wiederum den Paketinhalt von Telephony.bundle anzeigen lassen.

3) Wiederum in Content -> Resources navigieren und die Datei ABDeviceCommandSets.plist per Doppelklick öffnen.

4) Vom Root aus in die 1 und ABDeviceModelStrings navigieren.

Property List Editor

5) Auf New Child klicken und S65 bzw. SP65 eintragen.

Neu eintragen

6) Weiter unten ABSendSMS markieren und den String AT+CMGS (a) in AT+CMCS (b) ändern, speichern, fertig.

Vorher (a) und nachher (b)

Ab sofort kann man via Bluetooth mit dem S65/SP65 SMS aus dem Adressbuch versenden.

Viel Spaß dabei und Danke an all die tapferen „Friemler“ da draußen, die solche Sachen immer wieder herausfinden!

Neue Website zum Thema Whisky

Auf Scotlandwhisky.com findet der geneigte Interessent alles, was es zu diesem Thema gibt. Gerade diejenigen, die nach Schottland reisen wollen, finden dort eine ganze Menge an Infos zu Destillerie-Besuchen u.ä. Auch werden die Destillerien im einzelnen vorgestellt.

Mir gefällt die Site sehr gut, da sie klar strukturiert ist und eine Fülle von Infos zum Thema bereit hält. Unbedingt besuchen [++++]

Keine Lust mehr, Fernsehzeitungen zu kaufen?

Für Mac OS X gibt es jetzt den TV-Browser 2.01, mit dem man ganz einfach und zuverlässig das TV-Programm auf seinen Desktop holt. Der Clou: Eine Plugin-Schnittstelle erlaubt, das Programm z.B. in iCal einzubinden. Dann werden einem in iCal die Lieblingssendungen angezeigt oder Sendungen, die diversen Suchkriterien entsprechen.

Der TV-Browser hat eine aufgeräumte Oberfläche und lässt sich kinderleicht konfigurieren. Er ist die Alternative zur klassischen Fernsehzeitschrift, die ja immer mehr mit Werbung zugekleistert wird.

TV-Browser

Good bye New Orleans….

Die Welt ist nach „Katrina“ nicht mehr wie vorher. Unsägliches Leid ist über all die Menschen gekommen, die in der Region zu Hause waren. Man kann nicht anders, als voller Erschütterung und Anteilnahme das ganze zu verfolgen – und man wundert sich, wie schnell ein System in Anarchie versinken kann, ein System, das scheinbar sehr viel brüchiger ist, als man bisher gedacht hat…

New Orleans, die große Metropole des Jazz, ist in den Fluten versunken und leider mit ihr viele Devotionalien des Jazz. Aber kann, bzw. darf man angesichts der Tragödie sich überhaupt über materielle und „spirituelle“ Dinge Gedanken machen? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass die Wiege des Jazz de facto nicht mehr existiert – New Orleans: Alleine der Klang des Namens verbindet mich sehr mit meiner Lieblingsmusik! Leider konnte ich die Stadt nie besuchen, obwohl ich das schon immer mal wollte. Nun, nachdem das French Quarter in den Fluten versunken ist, ist dieser Traum in sehr weite Ferne gerückt, wenn nicht sogar ganz und gar geplatzt. Angesichts des Leids bleibt wohl nichts anderes, als zu spenden, in der Hoffnung, dass das Geld gut eingesetzt werden kann und die Richtigen trifft.

Aber der „Vibe“ wird mit diesen materiellen Dingen wohl nicht mehr zurückkommen…

5. Hazelwood Independent Festival

Gestern war ich auf dem 5. Hazelwood Independent Festival in der Batschkapp in Frankfurt. Was Gordon und seine Jungs dort auf die Beine gestellt haben, war unglaublich! Hazelwood hat die Creme de la Creme des Labels aufgefahren, die mächtig für Stimmung gesorgt hat. Mit dabei waren u.a.: Mardi Gras.BB, The Broken Beats, Low 500 und King Khan and the Shrines.

Mit Low 500 begann der Abend. Hazelwood hat Bands unter Vertrag, die live einfach unglaublich gut spielen. So sorgte diese Band für viel Stimmung im Publikum, nicht zuletzt wegen ihrer schrägen Outfits, die sehr an die U-Bahn Kontrollöre erinnerten. Aber auch musikalisch bewegen sich die Jungs auf sehr hohem Niveau! Leider war das Set von Low 500 am kürzesten.
Nach kurzer Umbaupause ging es mit The Broken Beats weiter. Gordon hat sie mit „vielleicht die beste europäische Band“ tituliert, und ich muss ihm uneingeschränkt Recht geben. Sie überraschten mit exaktem Timing und einem Groove, der seinesgleichen sucht. Vor allem der Bass überraschte mit wunderbarem Groove, was sicherlich nicht nur an der süßen Bassistin lag! ;-) Diese Band wird bestimmt eine der ganz großen – vorausgesetzt, die Mitglieder wollen das auch.
Danach swingten Mardi Gras.BB über die Bühne, dass es die wahre Pracht war! Die fetten Bläsersätze konnten wie immer überzeugen und brachten die Halle zum Toben. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie das deutsche Publikum auf Blasmusik reagiert! ;-)
Mit ein wenig Verspätung starteten King Khan and the Shrines. Der stimmlich an James Brown erinnernde Sänger wirbelte auf der Bühne herum und wurde in seiner „Ekstase“ von fetten Bläsern begleitet. Leider war die Abmischung bei King Khan definitiv zu laut, so dass wir den Rückzug antraten – dennoch:

Ein durch und durch gelungener Abend mit viel Spaß, der seine bescheidenen 12 Euro mehr als wert war.