Rödelheim ist jedenfalls versammelt und fiebert mit.
Ja klar
Déja-vu
Die Web 2.0 Blase bläht sich weiter auf: Morgen findet in Amsterdam die „Next Web Conference“ statt, bei der u.a. auch einige viele Venture Capital Gesellschaften vertreten sind.
Nicht dass wir uns falsch verstehen: Die ganzen neuen Möglichkeiten im „Web 2.0“ halte ich für sehr spannend, und sie ermöglichen tolle neue Sachen auch im Hinblick auf das sog. „social networking“. Dennoch glaube ich, dass die ganze Geschichte wieder einmal sehr aufgebläht wird, und ich rechne schon fast damit, dass dem ganzen in ein/zwei Jahren wieder die große Depression folgen wird.
Sehr skeptisch macht mich vor allem der sog. Elevator Pitch [2], der mich doch sehr an die Zeiten des Neuen Markts erinnert: schnell schnell viele Versprechen machen und alle Finanziers mit gaaanz viel ROI ködern und ihnen viele tolle Ideen um die Ohren hauen, die sie eh nicht verstehen, aber am Ende denken „wow, der Typ ist toll, dem gebe ich mal 2 Mio., denn ich bekomme bestimmt 10 Mio. später zurück, wenn wir an die Börse gehen“ – oder so ähnlich.
Ein Déjà-vu: Aus den alten Fehlern wurde nicht gelernt, oder?
A blast from the past
Today I received an E-mail from an old buddy of mine. He took some photos of our gigs with my old Band „Benny Goldkehlchen and his rythm group“. Attached to the mail was a very nice photo of my old Sax. *sigh* – that were the times…

Mac OS X und das leidige Authentifizierungsproblem
Chris Hauser hat eine kleine Demo (AuthDemo) auf seiner Startseite zur Verfügung gestellt, die zeigt, dass man Mac OS X nach wie vor so austricksen kann, dass das System meint, von einem anderen Programm als dem gestarteten eine Anforderung geschickt zu bekommen. Das heißt im Klartext, dass jedes „Schadprogramm“ so tun kann, als wäre es z.B. das Festplatten-Dienstprogramm.
Wir alle kennen das ja, dass OS X ab und an nach dem Kennwort fragt, um dies oder jenes zu tun. Brav wie wir alle sind, geben wir es dann ein, weil wir ja glauben zu wissen, woher diese Meldung kommt. Die ganz vorsichtigen Zeitgenossen können unter „Details“ im Dialog noch nachschauen, woher die Anfrage kommt. Und genau diese lässt sich so manipulieren, dass dort ein anderes Programm erscheint. Wer AuthDemo startet erhält diesen Dialog (s.u.), der vermeintlich vom Festplatten-Dienstprogramm kommt – und *schwups* kennt AuthDemo das Kennwort von uns.

Das eigentlich Schlimme daran ist, dass Apple wohl seit einigen Jahren darüber schon Bescheid weiß und das bis zur aktuellen Systemversion (10.4.7) nicht gefixt hat.
