Macallans „Spider Web“

Die Destillerie Macallan hat etwas entwickelt, was ich für sehr gelungen halte: Das „Geschmacks-Spinnennetz“.

Alle (vielleicht noch zu diskutieren?) Geschmacksrichtungen werden dabei im Kreis angeordnet und die Geschmäcker eines Whiskies dort eingetragen. Eine wirklich tolle Idee! So sieht das Netz für den zwölfjährigen Fine Oak z.B. so aus:

Fine Oak 12 Jahre

Ich finde das einen interessanten Ansatz. Wie lange der schon besteht, weiß ich nicht, ich bin heute zum ersten Mal darüber gestolpert. Aber für die Beurteilung eines komplexen Whiskies wie z.B. die Ardbegs ist das Netz vielleicht noch ein wenig zu unausgegoren?!

Was meint Ihr, liebe Leser?

High-End Röhrenverstärker für den iPod

iMPAMP heißt das gute Stück der Firma Z.VEX und ist von der Grundfläche ungefähr so groß wie der iPod selbst. Mit einem Frequenzgang von 10Hz bis 20KHz schlägt er sich ganz wacker, hat allerdings größenbedingt nur 1 Watt Ausgangsleistung pro Kanal.

Ob der audiophile Charakter wirklich rüberkommt, kann man von hier aus natürlich nicht sagen, generell muss man sich die Frage stellen, ob mit 128Kbs codierte AAC-Files dem überhaupt noch gerecht werden können…

Dennoch: Ein sehr feines Lifestyle-Produkt.

iMPAMP

Google durchsucht Blogs

Google hat die Beta des „Blogsearch“ freigeschaltet. Diese Suchmaschine durchsucht alle indizierten Blogs nach Stichworten. Das könnte eine Konkurrenz zu Technorati werden, auch wenn Technorati (noch) sehr viel mehr Möglichkeiten bietet.

Neuerwerb: Neon Blue von Muriel Zoe

Das ACT-Label ist für einen hohen Standard, sowohl aufnahmetechnisch als auch interpretatorisch, bekannt. Die zweite CD von Muriel Zoe ist somit kein Aufguss ihres Erstlingswerks, sondern eine durch und durch neue Auflage eines anderen Stils. War die erste CD noch eher jazzig und gefüllt mit Standards, so ist „Neon Blue“ eher folk- und poplastig und geradezu beschwingt. Lässig interpretiert sie Pop-Klassiker wie „A hard day’s night“ oder „Ring of fire“ und erfreut den Zuhörer dabei mit ihrer klockenklaren Stimme, begleitet von einer sehr gut harmonierenden Band. Dabei triftet sie jedoch nicht in die Banalitäten des Pop-Einheitsbreis ab, sondern bleibt ihrem manchmal etwas „kantigem“ Stil gerecht.

Eine sehr schöne CD zum Entspannen und Hinhören.

Cover

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Neuerwerb: Daily Mirror mit Rebekka Bakken und Wolfgang Muthspiel

Was soll man sagen, wenn eine Stimmakrobatin und ein Akrobat an der Gitarre aufeinandertreffen und ihre unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen zusammenwürfeln? In diesem Fall sicherlich eines: Fantastisch, goßartig, unkonventionell und kreativ.

Daily Mirror ist sicherlich mit die beste CD, die ich mir in den letzten Jahren zugelegt habe: Zwischen Jazz, Folk und zeitgenössicher Musik hin- und herspringend entfachen die beiden mit der exzellenten Band ein Feuerwerk an Emotionen, das seinesgleichen sucht!

Sie – die kühle Osloerin – haucht, summt und umschmeichelt einen so mit ihrer Stimme, dass man innerhalb weniger Minuten um sich herum alles vergisst. Das kongeniale Gitarrenspiel von Wolfgang Muthspiel tut sein übriges dazu, diese CD als Offenbarung zu empfinden. Die ausgezeichneten Mitmusiker sorgen dabei dafür, dass diese CD sich eigentlich keinem wirklichen Stil zuordnen lässt.

Eine fantastische CD, ebenso fantastisch aufgenommen.

Cover

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