Good bye New Orleans….

Die Welt ist nach „Katrina“ nicht mehr wie vorher. Unsägliches Leid ist über all die Menschen gekommen, die in der Region zu Hause waren. Man kann nicht anders, als voller Erschütterung und Anteilnahme das ganze zu verfolgen – und man wundert sich, wie schnell ein System in Anarchie versinken kann, ein System, das scheinbar sehr viel brüchiger ist, als man bisher gedacht hat…

New Orleans, die große Metropole des Jazz, ist in den Fluten versunken und leider mit ihr viele Devotionalien des Jazz. Aber kann, bzw. darf man angesichts der Tragödie sich überhaupt über materielle und „spirituelle“ Dinge Gedanken machen? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass die Wiege des Jazz de facto nicht mehr existiert – New Orleans: Alleine der Klang des Namens verbindet mich sehr mit meiner Lieblingsmusik! Leider konnte ich die Stadt nie besuchen, obwohl ich das schon immer mal wollte. Nun, nachdem das French Quarter in den Fluten versunken ist, ist dieser Traum in sehr weite Ferne gerückt, wenn nicht sogar ganz und gar geplatzt. Angesichts des Leids bleibt wohl nichts anderes, als zu spenden, in der Hoffnung, dass das Geld gut eingesetzt werden kann und die Richtigen trifft.

Aber der „Vibe“ wird mit diesen materiellen Dingen wohl nicht mehr zurückkommen…

5. Hazelwood Independent Festival

Gestern war ich auf dem 5. Hazelwood Independent Festival in der Batschkapp in Frankfurt. Was Gordon und seine Jungs dort auf die Beine gestellt haben, war unglaublich! Hazelwood hat die Creme de la Creme des Labels aufgefahren, die mächtig für Stimmung gesorgt hat. Mit dabei waren u.a.: Mardi Gras.BB, The Broken Beats, Low 500 und King Khan and the Shrines.

Mit Low 500 begann der Abend. Hazelwood hat Bands unter Vertrag, die live einfach unglaublich gut spielen. So sorgte diese Band für viel Stimmung im Publikum, nicht zuletzt wegen ihrer schrägen Outfits, die sehr an die U-Bahn Kontrollöre erinnerten. Aber auch musikalisch bewegen sich die Jungs auf sehr hohem Niveau! Leider war das Set von Low 500 am kürzesten.
Nach kurzer Umbaupause ging es mit The Broken Beats weiter. Gordon hat sie mit „vielleicht die beste europäische Band“ tituliert, und ich muss ihm uneingeschränkt Recht geben. Sie überraschten mit exaktem Timing und einem Groove, der seinesgleichen sucht. Vor allem der Bass überraschte mit wunderbarem Groove, was sicherlich nicht nur an der süßen Bassistin lag! ;-) Diese Band wird bestimmt eine der ganz großen – vorausgesetzt, die Mitglieder wollen das auch.
Danach swingten Mardi Gras.BB über die Bühne, dass es die wahre Pracht war! Die fetten Bläsersätze konnten wie immer überzeugen und brachten die Halle zum Toben. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie das deutsche Publikum auf Blasmusik reagiert! ;-)
Mit ein wenig Verspätung starteten King Khan and the Shrines. Der stimmlich an James Brown erinnernde Sänger wirbelte auf der Bühne herum und wurde in seiner „Ekstase“ von fetten Bläsern begleitet. Leider war die Abmischung bei King Khan definitiv zu laut, so dass wir den Rückzug antraten – dennoch:

Ein durch und durch gelungener Abend mit viel Spaß, der seine bescheidenen 12 Euro mehr als wert war.

Ardbeg Manager’s Choice 1976 verkauft…

Es tat im Herzen weh, aber ich habe etwas gelernt: Whisky ist nicht nur zum Trinken da, sondern auch als Wertanlage gut geeignet!
Nach der damaligen (2000) Investition von 100 Englischen Pfund konnte ich ihn an einen Sammler verkaufen, der bereit war, einen vierstelligen Euro-Betrag dafür zu zahlen! Nicht schlecht für die vergleichsweise kurze Lagerzeit von ca. 5 Jahren.

It was a pain in the heart: I sold my Ardbeg Manager’s Choice 1976. But I learned something: Whiksy isn’t only for drinking, it’s sometimes much better than investing in bonds! I paid 100 GBP in 2000 and sold it to an Ardbeg-Collector here in Germany for much more than 1000 Euros.

Ardbeg Manager\'s Choice

Alles neu? A new start…

Nach Problemen mit der alten Software starte ich heute (mal wieder) eine neue Version von Tomblogg. Geändert hat sich wenig, außer dass ich auch mal in meinem schlechten Englisch etwas posten werde. :-)
Viel Spaß…

After some heavy problems with the old Blogging-Sofware I’ll start a new version of Tomblogg today. Unfortunately old data was lost, but nothing is better than a fresh start! :-) Most of my Posts will be in German, but I’ll try to post in English, too.
Have fun…

KJAZ San Francisco

Mein liebster streamender Jazz-Sender im Internet ist eindeutig KJAZ aus San Francisco:
Die feine Mischung aus Traditionellem und Modernerem, gepaart mit einem Moderator, der mich in Ansätzen an den legendären Moderator Professor Peter Schickele der P.D.Q.-Bach Serien erinnert :-) , stimmt mich immer wieder heiter. Vor allem dann, wenn man das ganze Wochenende arbeiten muss – so wie ich in den letzten Wochen!

Live Stream | Liveradio.com