Urlaub – endlich! :-)

Es geht diesmal ins schöne München! Freu mich drauf! So wie es ausschaut, werde ich keinen Internetzugang haben, insofern kann ich auch keine Beiträge moderieren. Falls ich doch Zugang haben sollte, dann natürlich schon ;-)

I’m on vacation for a week.  I’ll visit some friends in Munich. I won’t be able to moderate this site, so please pe patient!

Apple, Intel und Adobe

Im Allgemeinen freue ich mich wirklich über das, was Apple so treibt. Aus unternehmerischer Sicht sind aber in letzter Zeit so einige Dinge passiert, die mir nicht gefallen können. So haben wir für einen großen Kunden von uns eine hybride Anwendung entwickelt, die auf Windows PCs und Macs läuft. Die Basis dieser Anwendung ist Macromedia Director bzw. Adobe Director (nach der √úbernahme von Macromedia durch Adobe). Nun hat Apple ja angekündigt, die komplette Rechnerplattform bis Ende des Jahres auf Intel Prozessoren umzustellen. Für Apple ist das sicherlich der richtige Schritt gewesen. Dumm ist nur, dass die Programme, die für die IBM Prozessoren entwickelt wurden, über eine Emulation, die in Mac OS X im Hintergrund läuft, auf Intel „uminterpretiert“ werden (der sog. „Rosetta-Mode“).
Der schwarze Peter liegt somit bei den Software-Herstellern, die Ihre Anwendungen auf sog. Universal Binaries umstellen müssen, damit sie nativ auf dem Intel Prozessor laufen können. Als Nutzer einer Software, mit deren Hilfe ich Anwendungen für Kunden erstellen kann, bin ich sehr darauf angewiesen, dieses Entwicklungswerkzeug vom Hersteller (in diesem Fall Adobe) als universelle Anwendung in die Hand zu bekommen. Und genau hier liegt der Hund begraben: Adobe schweigt sich zur Zeit aus was diese Umstellung betrifft.

Als wir die Entwicklung begannen, waren diese Umstellungen von seitens Apple noch nicht abzusehen. Deswegen konnte ich guten Gewissens Director empfehlen (auch noch aus anderen Gründen heraus, die hier aber keine Rolle spielen). Jetzt kristallisiert sich jedoch so langsam heraus, dass es diverse Probleme mit dem Emulationsmodus gibt, die wir nicht wirklich lösen können. So kann man Anwendungen auf Intel Macs so umschalten, dass sie von Rosetta interpretiert werden. Per Default werden aber wohl Anwendungen auf DVD-ROM als Intel-nativ interpetiert. Deren Start geht dann gründlich in die Hose. Umschalten kann man diese Anwendungen aber scheinbar auch nicht, da sie sich auf einem schreibgeschütztem Volume befinden (das alles muss ich noch verifizieren). Das wiederum hatte zur Folge, dass wir die komplette Player-Applikation per Download zur Verfügung stellen und sie entsprechend modifizieren mussten. In Zeiten knapper Budgets keine wirklich tolle Idee…

Deswegen: Passt auf, was Ihr zur Zeit auf dem Mac macht – es könnte Probleme geben!

Ich weiß nicht, wie es mit den anderen ehemaligen Anwendungen von Macromedia aussieht (z.B. Flash), aber es scheint noch lange zu dauern, bis diese als Universal Binaries zur Verfügung stehen. Leider eine Situation, die für cross-platform Entwickler unhaltbar ist. Ich würde mir wünschen, dass die Softwarefirmen eine offenere Politik gegenüber ihren Kunden pflegen würden. Vorher scheint aber erst einmal die Hölle einzufrieren.

iPod in my brand new car, part III

Today we are moving servers for our company. Until this I had the time to take some photos (due to public demand) from my iceLink installation in my Audi.

Location

This one shows where my iPod is located. I truly hate those cradles and I decided to hide the iPod. The cable doesn’t really interfere with the closing mechanism – no fuss at all.

Dension

The blurred image (sorry…) shows what’s happening when you switch off your stereo. I call this a very tight integration :-)

CD 1
CD 2

Two examples for different playlists. „CDC1“ in Audi language means: CD1 of CD changer. But in iceLink reality it’s the first song of my first playlist what I’m hearing. Same for CDC2 = second Playlist, first track.

I’m very pleased with it. Sound quality is fantastic and it’s very easy to use. There are just two things:
1) trying to change very fast from track 1 to, let’s say, track 36 with the wheeling knob at the right takes some time. It looks like the iPod tries to find every song between them and the harddisc is spinning a lot. Otherwise on your iPod you have to change to the playlist, scroll to the song and click „play“ again…
2) ID3 tags aren’t shown on your Display. That’s a problem with OEM Stereos: None of them is able to show the tags to you.

Every other functionality is working: „Scan“ starts every song for 10 seconds, „Random“ from „Menu“ allows you to play the songs randomly (switch between songs is much faster than the way mentioned above!), fast forward and backward works, too.

I think this will be the last episode of my iceLink experience. It’s all said, it works as described. If you don’t believe me: Try it for yourself ;-)

Apple Boot Camp

Nun ist es also passiert: Apple hat ein eigenes Programm herausgebracht, um Windows XP auch auf Intel basierten Macs zu installieren. Boot Camp heißt die Software und ist als Bublic Beta verfügbar. Apple selbst bietet keinen Support dafür, Boot Camp soll aber in der nächsten Version von OS X (Leopard) voll verfügbar sein. Die Beta ist 83MB groß, benötigt wird eine Installations CD von Windows XP und ein freier Rohling, da die Windows CD noch mit benötigten Treibern ausgestattet wird und diese samt Installation auf eine neue CD zusammen gebrannt werden.

Apple vergrößert damit seine Basis an potentiellen Käufern immens. Nach dem Scheitern vieler Versuche, Windows auf Intel Macs zu installieren, ist dies nun der logische Schritt in die richtige Richtung.