Weihnachten und so…

Ein schönes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest an alle!

Im neuen Jahr geht es mit geballter Kraft hier weiter. Es wird einen sehr ausführlichen Sehring S700 Erfahrungsbericht geben, Neues zu Ardbeg und diverse Rezensionen von neuen CDs aus meiner Sammlung.

Euch allen da draußen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein supertolles 2005!

Euer Thomas

Schluck: Ardbeg Managers Choice 1999

Whisky hat mehr Wertsteigerungen als Aktien

Es begab sich im Jahr 1999, als ich einen Ardbeg Managers Choice 1999 für damals DM 300,00 erwarb. Abgesehen davon, dass das nur über sehr gute Beziehungen möglich war, denn die 497 Flaschen waren innerhalb weniger Tage weltweit vergriffen, ging es mir vor allem darum, die Vielfalt von Ardbeg näher kennenzulernen.

DM 300 waren damals für mich viel Geld für einen Whisky und ich habe ihn im Keller eingelagert. Dort ist er auch heute noch gut verschlossen und wasser- und lichtdicht verpackt.

Im „Ich verkaufe“ Forum auf Whisky.de habe ich nun einen Thread gefunden, in dem einer seinen Managers Choice angeboten hat. Für EUR 980,00 ist er ihn losgeworden…

Ich werde diesen Whisky wohl niemals öffnen, sondern ihn als Wertanlage ansehen müssen. Oh Mann, ich wollte ihn doch so gerne probieren…

Alle Jahre wieder: Schmalz auf der CD für einen guten Zweck

Wer heute durch die einschlägigen Kaufhäuser und deren CD-Abteilung maschiert, bekommt das kalte Grausen

Warum? Nun, es wimmelt nur so vor Weihnachtssamplern, bei deren Erwerb x Euro/Cent einem guten Zweck zugeführt werden.

Ich verurteile in keiner Weise das Spenden, nein, das nicht. Dennoch erscheint es mir sehr scheinheilig, was man dort angeblich an guten Dingen tun kann. Die Musikindustrie liegt brach und versucht jetzt wieder, uns den letzten Schrott zum Jahresende anzudrehen. Und das ganze für einen guten Zweck. EINEN GUTEN ZWECK! – das ich nicht lache. Bei CD Preisen um die EUR 18,00 ist es absout lächerlich, was da an Spenden an Hilfsorganisationen fließt und im Vergleich bei den Labels hängenbleibt.

DESWEGEN MEIN AUFRUF: Spendet die EUR 18.00 an eine Hilfsorganisation direkt! Damit kann einem Kind in Afrika einen Monat lang das √úberleben gesichert werden!

Frohe Weihnachtszeit!

Zum Nikolaus abends mal einen „Very Young“ Ardbeg probieren

Hervorgegangen aus einer Commitee Abfüllung, ist dieser jüngste Spross der Ardbegs ein phänomenaler Whisky

Commitee Abfüllung

Das „wee peat monster“ (Eigenwerbung Ardbeg) wurde letztes Jahr den Commitee Membern zum Probieren angeboten. Ich hatte das Glück, gleich zwei Flaschen zu erwerben und habe als braves Commitee Mitglied diese Köstlichkeit auch gleich verkostet und mein Feedback an Ardbeg gegeben.

Marktabfüllung

Mittlerweile ist die Abfüllung auch käuflich zu erwerben und ich kann diesen kräftigen Whisky all denen empfehlen, die sich heute bei diesem Schmuddelwetter nach ihrer Couch sehen und mit einem starken Tröpfchen den Tag ausklingen lassen wollen.

Hier ein Auszug aus meinen Tastingnotizen:

Farbe: Helles Gold
Konsistenz: nur leicht ölig, eher ein wenig wässrig
Nase ohne Wasser: Scharf, rauchig, Vanille, Torf, Heidekraut
Geschmack ohne Wasser: Leder, Toffee, Rauch, Vanille
Abgang ohne Wasser: Sehr trocken, lang anhaltend, leicht phenolisch

VerdÔøΩnnung: ca. 30% Wasser
Nase mit Wasser: Vanille, Heidekraut, süß, blumig
Geschmack mit Wasser: Süß, Vanille, Heidekraut, etwas Rauch, sehr mild
Abgang mit Wasser: Lang anhaltend, weich und sehr ausgewogen.

Gesamtcharakter:
Winterwhisky, ein typisch wuchtiger Ardbeg mit sehr ausgewogener, feiner Süße (mit Wasser).

Vergleich zu anderen Whiskies:
Schwer zu sagen, er liegt vielleicht zwischen dem Lord of the Isle und dem alten 10jährigen.

Empfehlung:
Ein typischer Ardbeg, trotz des jungen Alters. An kalten Tagen sehr gut als Digestiv mit schöner Zigarre. Man sollte versuchen, die 2-4cl in minimal(!) einer halben Stunde zu trinken.

Wer ihn probiert hat, will ihn gar nicht mehr hergeben…

Es ist passiert – neue Lautsprecherboxen bestellt

Habe meine absoluten Favoriten bestellt.

Mehr werde ich dazu noch nicht sagen, nur soviel: ich darf sie 2 Wochen zu Hause testen (schon mal super) und bei Nicht-Gefallen zurückgeben. Zu Weihnachten kann man sich das ja mal gönnen ;-) Ach ja, sie sehen (in etwa) so aus:

Sie harmonieren jedenfalls prächtig mit dem Rest.